„Handlungsfähig in Krisenzeiten“: Krisenmanagement richtig implementieren

Für Unternehmen aller Größen werden die Bedrohungsszenarien immer umfassender und komplexer. Mittelständler sollten sich deshalb aktiv damit befassen, wie sie Krisensituationen bestmöglich bewältigen können. Dazu bietet der Expertenkreis Unternehmenssicherheit des BVMW eine Artikel-Serie: Um in Krisenzeiten handlungsfähig zu bleiben.

Es braucht manchmal nur einen Augenblick, um die Welt, wie wir sie kennen und in der wir uns tagtäglich bewegen, auf den Kopf zu stellen. Die Hintergründe und Auslöser solcher Krisen können ganz unterschiedlicher Natur sein: von einem Großschadensereignis über Störfälle in der Lieferkette bis zu einem externen Angriff auf die IT-Infrastruktur. Krisen dieser Art können für Unternehmen schnell existenzbedrohend werden.
 
Die Geschäftsleitung sollte angemessen auf Notfälle vorbereitet seine – und standardisierte Handlungsabläufe sind zentral. Damit Unternehmen ihre Handlungsfähigkeit herstellen oder verbessern können, bietet der Expertenkreis Unternehmenssicherheit eine Artikel-Serie mit den wichtigsten Informationen zum Thema „Handlungsfähig in Krisenzeiten“. Unter anderem werden Geschäftsordnung eines Krisenstabs und Managerverhalten in Krisen behandelt.
 

Krisenmanagement präventiv vorbereiten

 
Wer für sein Unternehmen ein funktionierendes Krisenmanagement implementieren will, muss sich zunächst damit beschäftigen, was eine Krise eigentlich ist. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um eine Situation, die mit herkömmlichen organisatorischen und technischen Mitteln, die der Unternehmensleitung zur Verfügung stehen, nicht mehr bewältigt werden kann. Ob die Krise auf einen rein internen Auslöser oder ein Ereignis in der Außenwelt zurückzuführen ist, bleibt dabei zunächst unerheblich.
 
Gleichwohl ist es oftmals schwierig, den Übergang von einem Stör- oder Notfall zu einer echten Krise zu erkennen. Dies gilt insbesondere für Krisen, die nicht unmittelbar durch ein signifikantes Schadensereignis hervorgerufen werden. Daher ist es wichtig, im Rahmen einer Gefährdungs- und Risikoanalyse die Indikatoren zu identifizieren, die zu einer existenzbedrohenden Krise führen können.
Ein Hauptaspekt für ein gutes Krisenmanagement ist, präventiv möglichst alles Erforderliche zu tun, um eine Krise gar nicht erst entstehen zu lassen.
 

Für Handlungsfähigkeit in Krisenzeiten

 
Da sich nicht alles und jedes Schadensbild vermeiden lässt, müssen Vorkehrungen getroffen werden, die personell, organisatorisch, infrastrukturell, finanziell und technisch die Bewältigung einer Krise erst ermöglichen. Entscheidend ist es, zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Maßnahmen auf ein Krisenereignis zu reagieren. Dazu bietet die Artikel-Serie des BVMW zahlreiche Umsetzungstipps und neue Einblicke den Themenbereichen Geschäftsordnung eines Krisenstabs, Managerverhalten in Krisen, Gefährdungs- und Risikoanalyse als Prävention sowie Technische und infrastrukturelle Ausstattung eines Krisenstabs. (bvmw/futureorg/signals)
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