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Corporate Blog kein Selbstläufer: Erst das Warum, dann das Wie!

Der Blog als Marketing- und Vertriebsinstrument ist kein Selbstläufer. Er ist mit Aufwand verbunden. Und er setzt eine Strategie voraus. Das haben unsere Expert:innen in dieser Ausgabe eindrucksvoll dargelegt. Ich stelle Ihnen sieben Schritte vor, mit denen Sie überprüfen, ob der Blog für Ihr Vorhaben die richtige Wahl ist. 

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Der Blog als Marketing- und Vertriebsinstrument ist kein Selbstläufer. Und er ist mit Aufwand verbunden, Und er setzt eine Strategie voraus. Das haben unsere Expert:innen in dieser Ausgabe eindrucksvoll dargelegt. Ich stelle Ihnen sieben Schritte vor, mit denen Sie überprüfen, ob der Blog für Ihr Vorhaben die richtige Wahl ist.

Warum der Blog überlebt hat

Der Blog ist ein Artefakt aus der Pionierzeit der Internetökonomie. Während andere Dienste aus dieser Zeit, beispielsweise die Musiktauschbörse Napster, geschlossen wurden oder sich soziale Netzwerke wie Facebook zu Internetriesen entwickelten, veränderte sich der Blog gar nicht. Gleichzeitig ist die Zahl der Blogs weltweit kontinuierlich gestiegen. Für ein Urgestein des Internets ist das beeindruckend: allein der Bloggerdienst tumblr zählte 2020 über 510 Millionen Blogs (2012: +60 Millionen). Zieht man andere Blogging-Dienste und Content-Management-Systeme wie WordPress heran, dann dürfte die Anzahl der Blogs weitaus größer sein. 

Darunter sind bestimmt auch einige Karteileichen. Trotzdem ist das beeindruckend. Aber auch nachvollziehbar. Der Blog ergänzt die Möglichkeiten der digitalen Außendarstellungen auf sinnvolle Weise. Kaum ein anderer Dienst bietet genau diese Möglichkeit der digitalen Außendarstellung eigener Gedanken, Meinungen und Erlebnisse in Worten darzustellen. Er kann zugleich eine Drehscheibe werden, Menschen begeistern und sie verbinden. Dabei geht es nicht nur um Küche, Reisen und Schminke. Auch Unternehmen sind mit Corporate Blogs erfolgreich.

Fokussieren mit Warum-Fragen

Der edukative Ansatz von Carsten Marmulla, der Werte-Ansatz von Lars-Thorsten Sudmann, die kritische Betrachtung von Dimitri Knysch oder die Empfehlungen von Mareike Leopold, Blogs in die Gesamtkommunikation einzufügen, zeigen: bevor ein Blog oder eine andere Form der digitalen Kommunikation gestartet wird, ist es sinnvoll,  sich Warum-Fragen zu stellen.

  • Warum ist Kommunikation für mein Vorhaben wichtig?
  • Warum ist für dieses Vorhaben ein Blog erforderlich?
  • Warum nutzt mir ein Blog? Warum nutzt er meiner Leserschaft?

Ja oder Nein: In 7 Schritte zum Blog

Wenn klar ist, warum Sie einen Blog starten, dann sind diese sieben Schritte hilfreich:

  1. Kundenzentrierung: Machen Sie sich bewusst, dass Sie nicht für sich, sondern für andere Menschen schreiben. Ermitteln Sie ihre Bedürfnisse und Wünsche. Stellen Sie diese in den Mittelpunkt Ihres Blogs.

  2. Wirksamkeit: Mit Ihrem Blog bieten Sie für Ihre Leserschaft einen Nutzen. Ihre Leser informieren sich über ihren Blog zu einem Thema, werden dort unterhalten oder finden Anleitungen. Als Unternehmen sollte der Blog daher in ihren Leistungs- und Nutzenversprechen integriert sein.

  3. Ressource: Bevor Sie einen Blog starten, ermitteln Sie, welche Ressourcen Sie benötigen und welche Kompetenzen erforderlich sind. Wenn Sie diese Ressourcen und Kompetenzen nicht dauerhaft bereitstellen können, warten Sie. Andernfalls starten Sie.

  4. Strategie: Definieren Sie konkrete Ziele. Sinnvoll ist, diese Ziele in Etappen zu unterteilen und schrittweise zu eskalieren. So stellen Sie sicher, dass Sie nicht unnötig Ressourcen verschwenden.

  5. Teste: Groß denken, aber in kleinen Schritten handeln. Die Ausführungen bisher zeigen, dass ein Blog gründlich vorbereitet werden muss. Bevor Sie Ihren Blog öffentlich machen, lassen Sie ihn beispielsweise durch ihre Mitarbeiter*innen testen.

  6. Entscheide: Holen Sie die Meinung Ihrer Mitarbeiter*innen und Vertrauten ab. Treffen Sie erst jetzt eine Entscheidung, ob, in welchem Umfang und in welcher Abfolge Sie Ihren Blog starten.

  7. Evaluiere: Parallel zur Strategie sollten Sie ein Evaluationskonzept anlegen. Definieren Sie dabei, was für Sie Erfolg bei dieser Arbeit bedeutet. Und bitte sagen Sie nicht: Reichweite! Ziehen Sie Ihre Erkenntnisse aus “Wirksamkeit“ hinzu. Wenn möglich, finden Sie Indikatoren, die Sie als Zahlen abbilden.

Echte Menschen als Erfolgsmessung

Ein Indikator für den Erfolg von signals.observer sind für mich die persönlichen Rückmeldungen. Wenn jemand sich die Mühe macht, um mir “Danke!“, “Das war hilfreich!“ oder “Ich folge Ihren Beiträgen mit Interesse.“ zu schreiben, dann weiß ich: Ich erreiche echte Menschen.

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