BMWK: „Meisterstücke“ – Handwerk wird digital

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) stellt jede Woche einen Meister oder eine Meisterin und ihr Handwerk in der Videoreihe „Meisterstücke“ vor. Handwerk ist ein wichtiger Motor der deutschen Wirtschaft – und kann von Digitalisierung profitieren. Wir stellen Ihnen die Initiative des Bundesministeriums vor. (Bild: Screenshot BMWI)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) stellt jede Woche einen Meister oder eine Meisterin und ihr Handwerk in der Videoreihe „Meisterstücke“ vor. Handwerk ist ein wichtiger Motor der deutschen Wirtschaft – und kann von Digitalisierung profitieren. Wir stellen Ihnen die Initiative des Bundesministeriums vor. (Bild: Screenshot BMWI)
Ein Meistertitel garantiert Qualifikation und Qualität. Im Jahr 2020 wurde die Meisterpflicht für 12 Gewerbe wieder eingeführt. Sie soll materielles und immaterielles Kulturerbe wahren helfen, die Ausbildungsleistung der Handwerksberufe stärken und ihre Zukunft nachhaltig sichern. In der Reihe „Meisterstücke“ wird jede Woche einen Meister oder eine Meisterin vorgestellt, von Raumausstatter:innen bis hin zu Böttcher:innen und Estrichleger:innen.
 
Das Handwerk gilt als ein wichtiger Motor für Wachstum und Wohlstand in Deutschland. Mit fast einer Million Betrieben stellt es einen wesentlichen Teil des Mittelstands dar. Überdies ist das facettenreiche Handwerk „Ausbilder der Nation“: Über 27 Prozent aller Auszubildenden sind im Handwerk beschäftigt. Mit dem Aufgreifen der Themen Digitalisierung und Energieeffizienz sichert das Handwerk seine Zukunftsfähigkeit.

Digitalisierung bietet Chancen für das Handwerk

Das Handwerk steht in einer zunehmend vernetzten Welt vor großen Herausforderungen. Digitalisierung bietet dabei die Chance, sich weiterzuentwickeln und wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk unterstützt Handwerksunternehmen dabei, ihr digitales Potenzial bestmöglich zu nützen.
 
Mit IT-gestützten Geschäftsmodellen können Handwerksbetriebe ihr Angebot erweitern und sich mit Blick auf die Zukunft weiterentwickeln. Die internen Abläufe können auch mithilfe von digitalem Prozessmanagement optimiert werden. Digitale und automatisierte Technologien können das Fachwissen in Betrieb verknüpfen und zu innovativen Produkten beitragen.

Mittelstand bei der Digitalisierung unterstützen

Konkrete Antworten und praktische Unterstützung bietet der Förderschwerpunkt „Mittelstand-Digital“ kleinen und mittleren Unternehmen mit seinem bundesweiten Netzwerk aus 27 Zentren. Sie helfen kostenfrei und anbieterneutral mit Expertenwissen, DemonstrationsortenBest-Practice-Beispielen sowie Netzwerken, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Über 70 KI-Trainer informieren KMU über Anwendungsmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz, führen Umsetzungsprojekte in Unternehmen durch und erarbeiten Unterstützungsangebote.
 
Die Begleitforschung ist für die Unterstützung der Projekte beim Technologie- und Wissenstransfer sowie für Beiträge zur Erfolgskontrolle zum Förderschwerpunkt „Mittelstand Digital“ zuständig. Die Zentren bieten mit ihrem Netzwerk aus über 1.000 Expertinnen und Experten Unterstützung zu jedem Thema. Teil des Netzwerks ist auch die Initiative „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“. Hier werden KMU und Handwerk zum Thema IT-Sicherheit aufgeklärt. Unterstützungsleistungen zum sicheren Einsatz digitalisierter Prozesse werden auch erarbeitet.
 
Herzstück der Initiative ist die Transferstelle IT-Sicherheit im Mittelstand. Sie bietet unter anderem individuelle Aktionspläne für mehr IT-Sicherheit für Selbstständige, kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe und Angehörige der Freien Berufe. Damit der Mittelstand die wirtschaftlichen Potenziale der Digitalisierung ausschöpfen kann, bietet das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit Digital jetzt auch finanzielle Zuschüsse für mittelständische Unternehmen, die in digitale Technologien sowie in die Qualifizierung ihrer Beschäftigten investieren. (BMWI/futureorg/signals)
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